Letzte Woche war ich 7 Tage lang für eine Yogagruppe von 10+ Personen am Herd — in Kaş, einem der schönsten Orte an der Küste von Antalya — umgeben von Steinvillen, im Schatten von Olivenbäumen, direkt am tiefblauen Meer. Von den Morgenmeditationen bis zu den Abendrunden bei Sonnenuntergang: eine Woche voller frischester, köstlichster und heilsamster Zutaten.
Dieser Beitrag wurde geschrieben, um zu erzählen, wie wunderschön es ist, für Yogacamps zu kochen — Körper und Seele gleichzeitig zu nähren. Ich wollte Yogagruppen, Retreat-Organisatoren und allen, die sich fragen: "Kann Essen auch Teil der Meditation sein?", Inspiration geben.
Am ersten Morgen des Camps betrat ich um 6:30 Uhr die Küche — überall herrschte Stille. Nur Vogelgezwitscher und das leise Rauschen der Wellen aus der Ferne. Als ich die Tische deckte, legte ich senfgelbe Tischläufer auf die weißen Tücher und stellte eine große Vase mit frischen weißen Blumen in die Mitte. Vereint mit den Steinmauern, den Olivenbäumen und der Ruhe des Pools verwandelte sich die Küche in eine Art Meditationsecke unter freiem Himmel.
Während ich den Frühstückstisch deckte, hatte ich nur einen Gedanken: Diese Menschen werden eine Woche lang Yoga praktizieren, ihren Körper und Geist reinigen. Ich muss ihnen die sauberste, lebendigste Energie geben, die ich kann.
Ich glaube, Essen in Yogacamps muss zwei grundlegende Eigenschaften haben:
- Leicht aber sättigend
- Energiereich und leicht verdaulich
Deshalb habe ich das gesamte Menü nach diesen Prinzipien gestaltet.
Die vollen Tische auf den Fotos sind genau diese Energie. Frische Weintrauben, Datteln, grüne Oliven, Granatapfelsalate, Linsensalat, Joghurtsaucen und duftende Blumen… Jeder Teller war wie ein kleines Dankgebet.
Das Zubereiten von Essen für eine Yogagruppe wurde auch für mich zu einer eigenen Achtsamkeitspraxis. Das Geräusch des Messers, der Duft des Gemüses, das rhythmische Hacken, die Töpfe, die über der Flamme tanzen… In der Küche war ich vollständig im gegenwärtigen Moment.
"Was ich gerade tue, hilft diesen Menschen, eine ganze Woche lang achtsamer, energiegeladener und ruhiger zu sein" — dieser Gedanke war eine großartige Motivation.
Die Gäste spürten es auch. Viele sagten: "Ich habe mich die ganze Woche nicht schwer gefühlt", "Meine Energie war die ganze Zeit hoch", "Das Essen war wie Medizin." Diese Worte waren die größte Belohnung für mich.
In diesen 7 Tagen:
- Haben wir jeden Morgen frisches Frühstück zubereitet
- Haben wir bei jeder Mahlzeit die schönsten Saisonprodukte verwendet
- Haben wir jeden Abend Tische voller Dankbarkeit gedeckt
- Und am wichtigsten: Wir haben eine schöne Brücke zwischen Essen und Yoga gebaut
Essen ist nicht nur Sattwerden. Besonders in Yogacamps ist Essen Energieübertragung, Heilung und Verbindung. Was man seinem Körper gibt, beeinflusst auch direkt den Geist und die Seele.
Wenn du ein Yoga-Retreat organisierst oder bald an einem Camp teilnimmst, vergiss das nicht: Die Energie der Küche prägt das gesamte Camp. Frisch, mit Liebe zubereitet und sorgfältig angerichtetes Essen ist genauso wichtig wie Meditation und Asanas.
Dieses Camp war für mich so viel mehr als nur Kochen. Ich bin mit neuen Freundschaften, wunderschönen Erinnerungen und der Erkenntnis "Ich kann kochen, wie ich Yoga mache" zurückgekehrt.
Wenn du Yogacamps organisierst und in der Küche Unterstützung suchst, oder einfach solche leckeren und heilsamen Rezepte ausprobieren möchtest — bis zum nächsten Camp.
Namaste und guten Appetit. 🧘♀️🍋
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